Die richtige BIM Lösung

HESMOS

Die Frage des Energieverbrauchs unserer Gebäude wird im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung immer wichtiger. Gleichzeitig steigen die Anforderungen hinsichtlich der gewünschten Wohnqualität. Nicht zuletzt entscheiden Investitions- und Betriebskosten über die Realisierung eines Entwurfs. Die hierfür erforderliche Optimierung beginnt bereits in den frühen Phasen des Entwurfs und wird von vielen Entscheidungen wie Lage und Ausrichtung des Gebäudes, den eingesetzten Materialien, der Bauweise, dem Heizungs- und Lüftungssystem und vielem anderen mehr beeinflusst. Die Anwendung der BIM-Methode hat sich für diese komplexe Planungsaufgabe bereits als ideale Datengrundlage erwiesen. Alle wichtigen Entwurfsentscheidungen können in einem Modell zusammengeführt und nach unterschiedlichen Kriterien simuliert werden.

Das Projekt Hesmos führt die BIM-Methode mit der Gebäudeautomatisierung zusammen und entwickelt ein virtuelles Energielabor zur ganzheitlichen Betrachtung des Gebäudeentwurfs. Ziel ist es, den Eingabe- und Kontrollaufwand für Gebäudesimulationen deutlich zu senken. Hierfür sollen die virtuellen Gebäudemodelle des Architekten und anderer Fachingenieure weiterverwendet, die Datenqualität automatisiert geprüft und fehlende Informationen über umfangreiche Konstruktions- und Materialbibliotheken ergänzt werden können.

Hesmos - Bild 1

AEC3 ist für die Spezifikationen der benötigten Gebäudemodelldaten verantwortlich. Aufbauend auf unseren Vorarbeiten aus dem Projekt InPro und der Zusammenarbeit mit dem Center for Integrated Facility Engineering der Stanford University liegt unser Fokus im ersten Schritt auf der Identifikation relevanter Datenaustauschszenarien. Hierfür werden zunächst die Prozesse und Datenanforderungen erfasst und analysiert. Ergebnis dieser Untersuchung sind die sogenannten Exchange Requirements, die in einem zweiten Schritt auf eine BIM-Datenstruktur, hier konkret auf den offenen IFC-Standard, abgebildet wird. Dies bedeutet, dass alle relevanten Definitionen des IFC-Modells in einer sogenannten Model View Definition erfasst und mit Zusatzinformationen ergänzt werden. Diese technische Spezifikation bildet die Grundlage für die Softwareimplementierung und kann gleichzeitig für die Überprüfung der Datenqualität genutzt werden. Hierbei wird bereits das neue mvdXML-Format verwendet, das im Rahmen von Mefisto mit entwickelt wurde.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.hesmos.eu
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