Die richtige BIM Lösung

Zusammenarbeit mit dem Center for Integrated Facility Engineering (CIFE) an der Stanford University

Das Center for Integrated Facility Engineering verfolgt mit dem Zero Emission Design die Umsetzung emissionsfreier Gebäude. Teil dieser Forschung ist die Optimierung des Gebäudeentwurfs mit Hilfe umfangreicher Energiesimulationen. Es war zunächst zu klären, wie die Planungsdaten erfasst, weitergegeben und für die Simulation aufbereitet werden können. AEC3 hat diesen Schritt beratend unterstützt. Zu klären war, ob der offene IFC-Standard zur Datenübertragung zwischen CAD und Energiesimulation eingesetzt werden kann. Ein zentrales Thema waren die Raumbegrenzungsflächen, die in unterschiedlichen Detailierungsgraden vorliegen können. In dieser Phase der Zusammenarbeit wurden die im Projekt InPro erstellten Implementierungsvereinbarungen (IFC Space Boundary Implementation Guide) erweitert und ergänzt

Für die Nutzung der CAD-Daten war eine Verfeinerung und Aufbereitung der Raumbegrenzungsflächen notwendig. AEC3 wurde gemeinsam mit Olof Granlund mit der prototypischen Umsetzung eines Datenkonverters beauftragt. Die in IFC abgespeicherten CAD-Daten sollten in ein Zwischenformat überführt werden, um die Weiterverarbeitung in den Simulationsprogrammen EnergyPlus und Radiance zu ermöglichen. Neben der Bibliothek von Olof Granlund, die zur Verfeinerung der Raumbegrenzungsflächen benötigt wurde, kam auch die IfcEngine-Toolbox von TNO aus den Niederlanden zum Einsatz. Die Umsetzung erfolgte in der Programmiersprache C/C++. Der entstandene Konverter wurde schließlich in die Optimierungsumgebung von CIFE integriert und für die Erforschung der MDO-Methode (product model-based multidisciplinary design optimization) genutzt.

Nach erfolgreichen Tests auf Basis des IFC-Modells soll in einem laufenden Projekt auch das gbXML-Format als Datenquelle unterstützt werden. AEC3 hat auch für diese Entwicklung den Auftrag für eine prototypische Umsetzung erhalten. Da nicht alle Informationen in gbXML abgebildet werden können, ist eine Kataloglösung zur Ergänzung fehlender Eigenschaften vorgesehen. Für die Umsetzung wurden die Programmiersprache JAVA und bewährte XML-Lösungen gewählt. Die importierten gbXML-Daten werden über das Eclipse Modelling Framework (EMF) verwaltet, sodass der Fokus der Implementierung auf die Umsetzung der Transformationslogik gelegt werden kann. Zusätzlich wurde auf Basis von XSLT ein Präprozessor vorgesehen, um fehlerhafte gbXML-Dateien bereits vor der Konvertierung zu korrigieren.

Weitere Informationen zum Projekt unter zeroemissiondesign.com

< zurück zur Übersicht Referenzen

© 2013 AEC3 Deutschland GmbH     I     IMPRESSUM     I     KONTAKT    
AEC3 auf XING  AEC3 auf LinkedIn